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Mal ganz persönlich: Ihr Dudelsackspieler und Perkussionist Marc Zumsande
Liebe Freunde der Dudelsackmusik und der kreativen Perkussion,
mein Name ist Marc Zumsande - geboren und aufgewachsen auf der grünen Insel Föhr / Nordfriesland - inmitten des Nationalparks Nordfriesisches Wattenmeer zwischen Wiesenrand und Waterkant.
Schon als junger Bub zog es mich immer wieder in die heimische Natur – die weiten Marschen, die schönen Strände und die blühenden Wiesen und Wälder.
Zur Schule ging es auch auf der Insel, doch meine Ausbildungszeit musste ich dann doch auf dem fernen „Festland“ verbringen. Ich wohnte zum ersten Mal in einer "großen" Stadt - in Kiel, der Stadt, die mich musikalisch bereichern sollte.
Wie die Musik in mein Leben trat:
In Kiel gibt es eine große Musikszene – insbesondere im Bereich Folk und Jazz. Doch noch lange bevor ich mit dieser Musikszene in Kontakt kam, nahm ich Ende der 90er Jahre fast zweieinhalb Jahre lang Unterricht für Afro-Cubanisches Trommeln auf Congas in Kiel.
Das war tatsächlich der Beginn meiner aktiven Laufbahn als Musiker. Ich erfüllte mir damit einen Traum, denn schon lange zuvor - auch schon während meiner Jugendzeit auf der Insel Föhr - war ich stets begeisterter Hörer von Weltmusik – den Hitparaden aus fernen Ländern. So konnte ich mich besonders für Musik aus Afrika und der Karibik begeistern. Das hält auch bis heute an.
Der Trommelunterricht verhalf mir dann zusätzlich zu einem sehr guten Rhythmusgefühl, welches ich irgendwann bei einer ersten Musiker-Session in Kiel einsetzen wollte. Unser erster alternativer Musikertreff nannte sich „Höhlensound“, weil wir in einem tiefen Kellergewölbe in der Hansastraße in Kiel musizierten.
Dort lernte ich auch den Djembespieler Thorsten kennen, mit dem ich als kleine Gruppe „Sieben Meilen Stein“ durch die Straßen zog… Neben der "Höhlenmusik" erfuhr ich sehr bald von einer Irish-Folk-Session (zu dieser Zeit noch ein exotischer Fachbegriff für mich), die im sogenannten "Café Bomlitz" (bis heute ein Fachbegriff) in Kiel stattfand.
Dort setzte ich natürlich zuerst mein Trommelkönnen ein, bevor ich merkte, dass cubanische Congas, peruanische Cajones (Rumbakisten), Bongos und karibische Steeldrums nicht wirklich zu irischer Musik passten, was mir durch Kommentare der älteren anwesenden Folk-Herren wie: „wenn Du noch einmal Deine Trommeln mitbringst, dann bringen wir eine Axt mit“ sehr deutlich veranschaulicht wurde :-) Na ja, war vielleicht doch zu multikulturell.
Zur selben Zeit besuchten auch zwei Dudelsackspieler aus dem Kieler Umland die Session im Café „Bomlitz“, was mich vorerst nicht sonderlich berührte, doch nach einem halben Jahr regelmäßiger Sessionbesuche war der Bann dann gebrochen. Ich wurde richtiger Dudelsackfan.
In just diesem Moment wollte dann einer der Dudelsackspieler ein gebrauchtes Instrument (meine jetzige Schäferpfeife) verkaufen. Das Instrument wurde in Schleswig-Holstein gebaut und gilt als eines der erstgebauten Instrumente des Dudelsackbauers Reinhard Zielonka aus Rixdorf bei Plön.
Ich
kaufte das Instrument spontan, ohne jemals zuvor darauf gespielt
– geschweige denn außer Trommeln jemals irgendein Melodieinstrument
gelernt zu haben. Der Wille kann bekanntlich Berge versetzen. Jedenfalls übte ich anfangs im Keller unseres Mietshauses (stets nach Bestechung der Nachbarn :-) ). Anfangs verbesserte ich meine Atemtechnik und spielte nur die Tonleiter, dann erste leichte Tunes. Nach 6 Wochen konnte ich 7 Lieder spielen, nach einem halben Jahr 20 Stück.
Es
folgten erste Gehversuche auf der Folk-Session im Café Bomlitz, auf der
offenen Bühne des O´Dwyer´s Irish Pub in Kiel und später
dann auf der Straße in Eckernförde, Flensburg und Kiel sowie bei
dem ersten Geburtstags-Auftritten oder Sommerfesten meiner Bekanntschaft
- dann auch oft zusammen mit meinem Trommel-Bruder Thorsten. Die nächste Zeit spielte ich immer wieder in den Fußgängerzonen des Nordens, mal alleine und mal als Gruppe "Sieben Meilen Stein". In Städten wie Eckernförde, Flensburg, Hamburg oder Lüneburg war und bin ich auch dieses Jahr wieder häufiger zu sehen und zu hören.
Die Gegenwart...
Mittlerweise besuche ich regelmäßig Sessions in Hamburg und Lüneburg mit den Musikrichtungen Celtic Folk, Country, Gospel oder afrikanisches Trommeln. Jede Session bereichert mich, so dass ich mein Gefühl zur Musik immer mehr ausbauen kann und verschiedenste musikalische Einflüsse erfahre. Die cubanischen Congas habe ich inzwischen auf den Irish Folk-Veranstaltungen gegen eine irische Rahmentrommel (Bodhrán) getauscht und sorge so für rhythmische Untermalung der irischen Reels und Jigs, Hornpipes und Slowairs…
Gerne setze ich auf Hamburger Trommelsessions oder bei der Straßenmusik auch heute noch Trommeln wie Conjas, Cajon oder Djembe ein - es macht mir immer noch großen Spaß auf Trommeln zu "grooven" ! Als Melodieinstrument spiele ich alternativ zum Dudelsack auch schöne Stücke auf der irischen Flöte (Tin Whisle oder Low Whistle) und baue das Können immer mehr aus - insbesondere auf den Folk-Sessions. Auch auf der Schäferpfeife (meinem Renaissance-Dudelsack) und meiner neuen feurigen spanischen Gaita Gallega sowie einer schwedischen Säckpipa nach Alban Faust habe ich stets viel Spaß dabei!
Mein musikalischer Schwerpunkt liegt heute im Bereich irischer, schottischer, bretonischer und deutsch/skandinavischer Lieder und Tänze.
Ich unterrichte in meiner eigenen Musikschule in Lüneburg, Hamburg, Neetze und Melbeck Perkussioninstrumente (Cajon, Djembe, Conga und Bodhrán) sowie die Tin Whistle und auf Wunsch den Dudelsack.
Folgende musikalische Projekte sind aktuell für mich präsent:
* Unsere Hamburger Irish Folk Band "Hot Asphalt" (seit Frühjahr 2006). Infos siehe: www.irishfolkband.com
* Solo Programm als Dudelsackpfeifer im Norden. (Sie besuchen diese Website gerade ;-) )
* Mein Internetprojekt: Das Info Portal www.folkland.de - Folk in Hamburg, Holstein und der Nordheide.
* Seit 2008: Erteilen von Perkussionunterricht (Cajon) für Schüler der Gesamtschule Hamburg-Winterhude.
* Seit Oktober 2008: Leitung meiner Musikwerkstatt Lüneburg mit Unterricht in den Bereichen Perkussion (Trommeln, Cajon, Conga, Djembe), Irish Folk (Tin Whistle, Dudelsack und Bodhran), Workshops, Gruppen- und Einzelunterricht.
* Seit 2009: Zusätzlicher wöchentlicher Cajon-Trommelunterricht für Kinder im Musikgarten in Neetze.
* Seit 2010: Zusätzlicher wöchentlicher Cajon-Trommelunterricht für Kinder im Musikgarten in Melbeck/Embsen.
Infos zu den Instrumenten, die ich hauptsächlich spiele, bekommen Sie hier:
Auch in der Zukunft wünsche ich mir viele positive Erlebnisse, die mich kreativ musikalisch bereichern mögen!
Herzlichst, Ihr
Marc Zumsande
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